Laden die Erste

Der geliehene Kona darf in meiner Garge übernachten. Gelegenheit, um das mitgelieferte Hyundai-Ladegerät zu testen. An einem kurzen Kabel mit Schukostecker hängt eine weisse Box. An der anderen Seite der Box hängt ein längeres Kabel mit passendem Ladestecker. Zunächst wird der Stecker mit dem Kona verbunden. Dazu wird von links an der „Kühlerverkleidung“ die Klappe geöffnet und die Schutzkappe des Ladeanschlusses entfernt. Den Schuko-Stecker drücke ich in eine normale Steckdose.

Und schon wird der Akku geladen. Satte 10 Ampere saugt das Ladegerät aus der Steckdose. Das entspricht einer Ladeleistung von 2,2 kW. Ein leerer 64 kWh Kona Akku braucht auf diese Weise 30 Stunden bis er satt ist. Nun ja, langsames Laden verhilft dem Akku zu mehr Lebensdauer.

Später erfahre ich: Dem Hyundai-Ladegerät kann mehr Leistung entlockt werden. Maximal 12 Ampere oder ca. 2,7 kW sind möglich. Die Ladezeit des Akkus verkürzt sich so auf 23 Stunden. Laut Handbuch ist diese Ladegerät auch nur zur Erhaltungsladung gedacht. Je nach Absicherung der speisenden Sicherung kann der Lasdestrom im 3 Stufen (8, 10 und 12 Ampere) eingestellt werden.

Fazit: Das Schuko-Ladegerät ist nur eine Lade-Notlösung oder für Leute, die ihr Auto lieber in der Garage als auf der Straße sehen wollen.